Was sonst noch hilft bei Raucherentwöhnung

…um von der Sucht loszukommen
Unterstützung bei Raucherentwöhnung

Essen Sie viel Rohkost, vor allem Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Radieschen (gut kauen!), z.B. als „Snacks“ zwischendurch. Das dämpft das Hungergefühl, hilft gegen die Leere im Mund, gibt Ihnen etwas in die Hand und kurbelt ihre Verdauung an.
Wenn Sie in der ersten Zeit Ihres Nichtraucherlebens unter Verstopfung leiden sollten, helfen Sie Ihrem Darm auf die Sprünge und essen Sie ballaststoffreiche Kost , z.B. oben genannte Rohkost und trinken Sie genügend.

In der ersten Zeit nach dem Aufhören sollten Sie ausreichend trinken, um die Giftstoffe, auszuschwemmen. Am besten sind Mineralwasser (still oder medium), grüner Tee, Gemüsebrühe, aber auch schwarzer Tee, Kräuter- oder Früchtetee, möglichst ohne Zucker, sind geeignet. Dies entgiftet Ihren Körper und regt die Verdauung an.

Meiden Sie, wenn es möglich ist, Kaffee. Er weckt Hungergefühle und stimuliert Sie unter Umständen, doch wieder zu rauchen. Kohlehydratreiche Getränke, wie koffeinhaltige Erfrischungsgetränke oder Fruchtnektare sind nicht zu empfehlen.
Wenn Sie noch mehr für Ihr Wohlbefinden tun möchten, können Sie, wenn Sie es vertragen, in die Sauna gehen. Das Saunieren unterstützt die Entgiftung Ihres Körpers und regt das Immunsystem an.
Bewegen Sie sich! Treiben Sie regelmäßig Sport, machen Sie Fahrradtouren oder gehen Sie flott spazieren. Frische Luft, besonders Waldluft, entspannt, reinigt die Lunge, tut gut und unterstützt die Verdauung. Auch Trampolinspringen ist gut geeignet.

Die Verdauung

Ein sehr intimes Thema, das auch heute, in unserer aufgeklärten Welt, weitgehend tabuisiert wird, ist unsere Verdauung. Es kursieren die abenteuerlichsten Vorstellungen über Häufigkeit und Normalität. Hier besteht noch Aufklärungsbedarf, denn der Verbrauch von Abführmitteln ist in Deutschland sehr hoch. Mit der dauerhaften Anwendung von Abführmitteln schädigen Sie sich selbst. Die negativen Auswirkungen sind gefährlicher als der momentane positive Effekt.
Abführmittel führen zu Darmträgheit, also zum Gegenteil dessen, was Sie anstreben, zudem entziehen Sie Ihrem Körper die wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.
Raucher behaupten, dass „es“ nur mit Hilfe der Zigarette funktioniert. Sie haben im Prinzip recht, denn Nikotin ist ein Gift, das zunächst anregend (auch auf die Darmfunktion), später lähmend wirkt. Deshalb muss der Darm nach dem Nikotinentzug lernen, wieder ohne Hilfsmittel zu funktionieren.
Dies ist möglich und J. Pütz empfiehlt in seinem Buch „Darm und Po“ zur Unterstützung (leider nur noch antiquarisch erhältlich):

  • Ballaststoffreiche Kost
  • Ausreichend Zeit für den Stuhlgang
  • Gewöhnung an eine bestimmte Uhrzeit für den großen Toilettengang
  • Entspannung

Oder probieren Sie aus, welche Wirkung ein morgens nüchtern getrunkenes großes Glas Wasser zeigt. Noch besser ist ein Apfelessig-Trunk, der allgemein wohltuend wirkt und dem Körper außerdem wertvolle Mineralien und Spurenelemente zuführt.

Hier ein sehr wohlschmeckendes Rezept, nicht nur für werdende Nichtraucher:

Apfelessigtrunk

100 ml Apfelessig und
100 g Imkerhonig in eine Glasflasche geben und
gut schütteln, damit sich der Honig auflöst.

Von dieser Mischung geben Sie morgens ca. 10 ml in ein Glas, füllen mit kaltem Wasser auf und trinken es nüchtern.
Wenn Sie mögen, können Sie mittags und abends vor den Mahlzeiten ein weiteres Glas Apfelessig-Trunk genießen.

Auch über Nacht eingeweichte Pflaumen, etwa 3 – 4 Stück, die Sie morgens nüchtern essen, können einen rasanten Erfolg bringen.

Die Ballaststoffe

In den heutigen Fast-Food-Zeiten scheinen Ballaststoffe unmodern geworden zu sein, werden gleichgesetzt mit ‚unnötig‘ oder ‚wertlos‘. Aber die Ballaststoffe sind für den Körper sehr wichtig und es lohnt sich, dass Sie sich mit ihnen beschäftigen.
Wenn Sie ballaststoffreich essen, tritt schneller ein Sättigungsgefühl auf, das auch länger anhält. Sie können somit Kalorien reduzieren und Einfluss auf Ihr Gewicht nehmen.

 

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