Erfahrungsbericht 1

Erfahrungsbericht 1 – Bachblüten und Babys

von Sandra T. (28) aus Rheinbach

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich vor einigen Jahren zu den Bachblüten gefunden habe (oder haben Sie mich gefunden?), jedenfalls war ich damals in Begriff eine Psychotherapie anzufangen, als ich das erste Mal mit BB in Berührung kam.

Ich versuchte, „meine“ Blüten zu ermitteln und dachte noch: „Oh Gott, du brauchst ALLE – den ganzen Kasten! Es gelang mir Blüten auszuwählen und eine Mischung herzustellen. Die Psychotherapie begann – es fing mit einer Kurzzeittherapie (25 Std.) an und die Therapeutin meinte schon nach wenigen Sitzungen, ich würde mindestens 2 Jahre brauchen, um alles zu verarbeiten!! Tja, nicht so mit BB!!!! Schon nach kurzer Zeit hatte ich gar nicht mehr das Bedürfnis nach dieser Seelenklempnerin. Ich hatte auf einmal wieder das Gefühl von „Oberwasser“ Ich konnte wieder mit meinen Problemen umgehen, wurde fröhlicher und alles wandelte sich zum Guten. Es blieb bei der Kurzzeittherapie!

Im Laufe der Jahre waren mir die Bachblüten immer segensreiche Begleitung. Selbst meine Katzen durften von ihrer positiven Wirkung profitieren – BBGegner behaupten ja immer, Bachblüten hätten Placeboeffekt, dem möchte ich hier widersprechen, denn ich frage mich, ob ein Tier oder ein Baby den Placeboeffekt haben können?! Als die Blüten bei unserer Problemkatze fruchtete, konnte ich auch meinen Mann überzeugen, der anfangs ziemlich skeptisch war.

Vor 5 Monaten bekamen wir unser erstes Baby per Kaiserschnitt – Joshua! Termin war der 1.3.01. Nichts geschah an diesem Tag. Meiner Ungeduld setzte ich u.a. Impatiens entgegen. Ich war während der ganzen Schwangerschaft überhaupt nicht auf Klinik vorbereitet, da ich bis zum Schluss an die Hausgeburt festhielt. Nun die Zeit arbeitete gegen uns. Am 16.3. fuhren wir doch in die Klinik, um die Geburt einzuleiten. Da dies für mich ein „Schock“ war, aus meiner vertrauten häuslichen Umgebung heraus nun doch in den unpersönlichen Klinikalltag hinein zu müssen, nahm ich Notfalltropfen. Innerhalb von 2 Stunden stand die Entscheidung, dass unser Kind per Kaiserschnitt zur Welt kommt. Wieder Notfalltropfen! Man darf nicht vergessen, dass es eine große Bauch-OP mit Vollnarkose war, daher brauchte ich körperlich schon mal mindestens 3 Tage, um wieder fit zu sein. Wir wurden mit einem wunderbaren gesunden Jungen belohnt. Der Babyalltag begann. Klar, die ersten paar Wochen läuft man mit Streichhölzern in den Augen herum und sieht aus wie eine wandelnde Untote (der Papa natürlich auch), aber soweit war alles normal und in Ordnung.

Irgendwann bemerkte ich, dass ich immer zwanghafte Gedanken an schreckliche Ereignisse hatte. Ich hatte furchtbare Angst, ich könnte Joshua verlieren, meinen Mann verlieren. Ich malte mir Horrorszenarien aus: Verschluckte er sich beim Trinken, dachte ich gleich, er erstickt. Überholte ich auf der Autobahn einen LKW, dachte ich, der schert gleich aus und macht dein Kind auf dem Beifahrersitz platt. Spazierten wir an einer Baustelle vorbei, sah ich schon den Kran umfallen. Nachts achtete ich auf jedes Geräusch und ich war sehr beunruhigt, wenn keine Schlafgeräusche unsres Sohnes kamen. Ich stell(t)e mir den plötzlichen Kindstod schrecklich vor. Zu diesen Ängsten kam eine Weinerlichkeit, die ich bis dato nicht kannte. Ich dachte, es wird ALLERHÖCHSTE Zeit für Bachblüten! Für die Ängste, die ja konkret und zu benennen sind nahm ich Mimulus. Desweiteren kam in die Mischung Star of Bethlehem, denn eine Geburt kann einen auch ganz schön aus der Bahn werfen! Ich habe sehr schnell eine Besserung gespürt. Ich kann zwar nicht sagen, dass diese Ängste verschwunden sind (das wird wohl für ein Mutterherz unmöglich sein, sich KEINE Sorgen zu machen), aber dieses zwanghafte Daran-Denken ist in den Hintergrund getreten. Ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben!

Joshua selbst habe ich vor ca. 3 Wochen angefangen, BB ins Fläschchen zu geben, denn ein Baby macht in sehr kurzer Zeit sehr krasse Entwicklungsschübe mit – physische und geistige. Damit er mit diesen „Neuanfängen“ besser zurecht kommt, fiel die Wahl auf Walnut. Von den Wachstumsschüben eines Babys wissen die meisten, aber die wenigsten wissen von den 8 GEISTIGEN Schüben/Sprüngen innerhalb der ersten 14 Lebensmonate. Bei jedem dieser „Sprünge“ lernt ein Baby wieder neue Dinge (aus dem Buch: „Oje – ich wachse“ Mosaik bei Goldmann) – das Gehirn entwickelt sich weiter und es werden neue Fertigkeiten hinzu gewonnen. All diese neuen Dinge machen dem Kind erst mal Angst, weshalb es Symptome wie bei einem Wachstumsschub zeigt. Übrigens ist das oft der Zeitpunkt, wo Mütter mit dem Stillen aufhören, weil sie denken, das Kind wird nicht mehr satt –

Durchhalten lohnt sich aber! Manche Schlauberger argumentieren mit Dreimonatskoliken – ich kann das alles nicht bestätigen. Wenn man sich ein bisschen in des Kindes’ Seele einfindet, kann man doch nachvollziehen, wie fremd und beängstigend alles für das Kind sein muß und da ist es wichtig, als Eltern Verständnis zu zeigen und den Kindern beizustehen, bis sie diese „Krise“ überwunden und Vertrauen gefasst haben. Walnut hilft jedenfalls, denn ich bin überzeugt, dass Joshua sonst weniger erträglich wäre (das sehe ich an anderen gleichaltrigen Babys)

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