Gerichte bestätigen Einstufung der Bachblüten als Lebensmittel Der Bachblüten Selbsttest
Sep

Unser diesjähriges Treffen des Bachblüten-Forums verbanden wir mit einem Ausflug zur Blütenwelt Keilholz. Außer Forumsmitgliedern waren natürlich auch die Moderatorinnen (zum Teil selbst Heilpraktikerinnen) und die beiden Administratorinnen dabei.
Das Wetter, in den Wochen davor sehr unbeständig und regnerisch, meinte es gut mit uns, es war trocken und die Sonne ließ sich ab und zu sehen. So ging es zuerst zum praktischen Teil der Besichtigung in die Natur.
Vor dem Eingang der Blütenwelt KeilholzRock Rose im Garten von Frau Keilholz

Scleranthus am FeldrandElm

Viel Natur, Wälder, Wiesen und Felder, ein kleiner Ort, nur eine Handvoll Bauernhöfe, hier hat die Blütenwelt Keilholz ihren Sitz.
Frau Keilholz führte uns durch ihren naturnahen Garten in dem viele Bachblüten und andere Pflanzen, aus denen sie Blütenessenzen herstellt, in Eintracht mit Kräutern, Gemüse, Büschen und Bäumen wachsen. Denn Ursula Keilholz stellt nicht nur Bachblüten Essenzen, sondern auch andere Blütenessenzen her, wie Deutsche Blütenessenzen oder Kalifornische Blütenessenzen.
Eine Zeitlang begleitete uns Herr Keilholz, sowie die beiden Enkelkinder und der Familienhund, denen unser Besuch sichtlich gefiel. Der Garten ist so groß, dass das Ehepaar Keilholz auch drei Kraftplätze anlegen konnte, die zu verschiedenen Zeiten genutzt werden.

In der Umgebung des Hauses wachsen viele Bäume, die für die Bachblüten-Essenzen benötigt werden zum Beispiel Pine oder Willow. Eine beeindruckend große Ulme wächst zwar in der Nähe des Anwesens der Blütenwelt Keilholz. Von ihr kann aber keine Bachblütenessenz hergestellt werden, da sie direkt an der Straße steht. Elm (Ulmus procera), in der heutigen Zeit als Essenz oft nachgefragt, wird immer seltener. Das Ulmensterben ist nicht nur auf England beschränkt, auch Ulmen in Deutschland, vor allem die alten sind von einem Pilz bedroht, der durch Ulmensplintkäfer übertragen wird. Auch die Ulme in der Nähe der Blütenwelt Keilholz ist leider auch erkrankt.

Ich hatte Scleranthus (Scleanthus annuus) bisher nur auf Fotos gesehen und wollte ihn gerne mal in Natura anschauen. Frau Keilholz erfüllte meinen Wunsch und führte uns auf einem kleinen Spaziergang zu einem natürlichen Vorkommen. Danach machten wir eine Pause und trafen uns nachmittags noch einmal zu einem Gespräch mit Frau Keilholz in ihrer Praxis.

Hier fiel mir als Erstes die wohltuende Atmosphäre im Raum auf, der mit einem großen, gemütlichen Tisch eingerichtet ist. Die langen Regale an den Wänden sind sowohl mit  Blütenessenzen als auch mit homöopathischen Mitteln gefüllt. Denn Frau Keilholz stellt nicht nur Essenzen her, sondern arbeitet auch als Heilpraktikerin. Sie erzählte uns wie sie dazu kam:
Damals bewirtschaftete Sie zusammen mit ihrem Mann einen Bauernhof und züchtete Schafe, die immer wieder krank wurden und trotz tierärztlicher Versorgung starben. Das gab den Anstoß eine Heilpraktikerausbildung zu machen um Tieren und Menschen zu helfen.

Seit 1983 stellte Frau Keilholz die Bachblüten nach Dr. Edward Bach her. Ihre Deutschen Blütenmittel (DBM) befolgen nicht nur die Vorgaben Dr. Bachs, sondern berücksichtigen zudem den Aussaatkalender der Maria Thun. Die Keilholz-Mischung  Nr. 40, ist eine Weiterentwicklung der bekannten Notfallblüten des Dr. Bach. Frau Keilholz ergänzte sie mit Arnika und  Braunelle. Diese zusätzlichen Pflanzen wirken besonders günstig auf die Haut. Mit dieser Mischung lässt sich ganz hervorragend selbst eine Notfallcreme herstellen. Auch ich mache mir seit Jahren mit Nr. 40 meine Notfallcreme mit sehr gutem Erfolg.
Das Ehepaar Keilholz demonstriert die Herstellung einer Essenz In der Praxis von Frau Keilholz
Mitglieder des Bachblüten-Forums im Gespräch mit Frau KeilholzFrau Keilholz vor Blütenessenzen

Frau Keilholz bietet inzwischen etwa 1500 verschiedene Blüten-Essenzen an, auch viele Mischungen für die verschiedensten Anwendungsfälle, wie z.B. Garten- und Pflanzenessenzen oder Essenzen für Tiere. Durch ihre Freundschaft mit Ruedi Schmidt, dem spirituellen Heiler aus der Schweiz, erhält sie immer wieder neue Inspirationen. Er half ihr bei der Findung ihrer neuesten Essenzen, die sie Elfenkraft-Essenzen nennt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in ihrem ursprünglichen, verwunschenen Garten auch Elfen wohl fühlen.
Zum Schluss konnten wir noch den Raum besichtigen, in dem alle Blütenessenzen in langen Regalen auf den Verkauf warten. Gut zu wissen ist, dass Frau Keilholz auch individuelle Mischungen als Konzentrate herstellt.

Viel zu schnell verging der Nachmittag, es war ein sehr anregender und informativer Besuch bei der Familie Keilholz und wir bedanken uns ganz herzlich beim Ehepaar Keilholz, vor allem bei Frau Keilholz für ihre Zeit und ihre Geduld.
Gruppenbild mit Frau Keilholz und Teilnehmer aus dem Bachblüten-Forum

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